Bewerbungsfoto

Ein gutes Bewerbungsfoto ist unerlässlich


Auch beim Bewerbungsfoto gilt der Grundsatz, dass der erste Eindruck zählt. Daher sollte man auch beim Foto auf Qualität und Stil achten.
Handyfotos oder Schnappschüsse von der letzten Geburtstagsfeier haben in einer Bewerbung nichts zu suchen.

Fotos vom Profil

Wer seinem künftigen Arbeitgeber die nötige Wertschätzung für den neuen Job vermitteln möchte, dem sei der Weg zum Profifotografen nahegelegt.

Manche Personalentscheider machen sich schon aufgrund des Bewerbungsfotos ihre Gedanken über die persönliche Einstellung des Bewerbers. Um die eigene Persönlichkeit ins rechte Licht zu rücken, sollte man sich auf die Suche nach einem geeigneten Profi machen und diesen um Referenzen bitten.

Die gängigste Variante der Bewerbungsfotos sind Fotos in der Frontansicht, wobei der Trend immer mehr zu Profilaufnahmen geht. Schwarzweißaufnahmen sind für eine Bewerbung nur bedingt geeignet und Aufnahmen aus der Sparte "Urlaub und Freizeit" sollten gänzlich verworfen werden.

Die Aufnahme sollte beim Betrachter Sympathien wecken und einen geschäftlichen Eindruck vermitteln. Daher ist es am besten, entspannt und ausgeschlafen zum Fotografen zu gehen, um nicht wie auf einem Fahndungsfoto auszusehen.

Die richtige Kleidung


Der Kleidungsstil für das Bewerbungsfoto sollte im Idealfall auf das Berufsbild abgestimmt sein.
Als Bewerber für einen Job bei einer Versicherung oder einem Finanzinstitut kann man sich also ruhig mit Kostüm oder Anzug ablichten lassen.

Am besten versucht man auf dem Bewerbungsfoto um eine Nuance eleganter zu wirken als es tatsächlich im Job erforderlich wäre. Idealerweise lässt man sich vor einem neutralen Hintergrund ablichten und verzichtet auf die Auswahl von grellen Bekleidungsfarben und psychedelischen Mustern.

Frauen, die sich für gehobenere Positionen bewerben, sollten ihre weiblichen Vorzüge in den Hintergrund stellen, um den Eindruck von Autorität und Zielstrebigkeit zu verstärken.




Wahl des Formats

Hier gilt: je höher die Position, desto größer das Format. Das übliche Format für Bewerbungsfotos beträgt 50 mm x 62 mm und für Positionen ab und im mittleren Management wählt man Fotos in der Größe von 60 mm x 90 mm.

Wohin mit dem Foto?

Ist man bei der Auswahl eines Bewerbungsfotos auf das Richtige gestoßen, dann stellt sich als nächstes die Frage: Wohin damit?

Möchte man sein Foto dem Lebenslauf beifügen, kann man es wahlweise rechts oder links oben mit zwei Zentimetern Abstand zum Seitenrand befestigen. Möchte man sein Foto lieber auf dem Deckblatt seiner Bewerbung sehen, dann sollte man das Foto zentriert unterhalb der Kontaktdaten platzieren. Je Bewerbung ist ein Foto ausreichend - es sei denn man bewirbt sich als Model.

Bietet sich einem nicht die Möglichkeit, das Foto elektronisch in die Bewerbung einzufügen, dann sollte man auf jeden Fall auf den Einsatz von Flüssigkleber verzichten und besser einen Klebestick verwenden, da Flüssigkleber das Papier meist wellig macht. Vor dem Aufkleben des Fotos kann man noch den Namen und die Adresse auf die Rückseite des Fotos schreiben, damit es - falls es sich ablöst - wieder Ihrer Bewerbung zugeordnet werden kann.