Fernstudium – neben dem Beruf an der Karriere arbeiten

Die Weisheit vom lebenslangen Lernen gilt auch für die berufliche Karriere. Bei erfolgreichem Abschluss individuell geeigneter Weiterbildungsmaßnahmen winken Berufstätigen nicht selten eine bessere Position im Unternehmen und ein attraktiveres Gehalt. Dies gilt vor allem dann, wenn Arbeitnehmer einen akademischen Abschluss nachholen. Doch auch wenn die Investition in die berufliche Zukunft gerade bei einem international anerkannten Bildungsabschluss wie Master oder Bachelor mit deutlichen Vorteilen lockt, zögern viele angesichts der Doppelbelastung von Job und Weiterbildung. Doch bei guter Organisation und ausreichender Motivation ist gerade das Fernstudium eine ausgezeichnete Möglichkeit, nebenberuflich die eigene Karriere zu pushen und seinen Wert auf dem Arbeitsmarkt zu steigern. Ein weiterer Pluspunkt: Ein Pausieren im Beruf ist nicht erforderlich, sodass das regelmäßige Einkommen nicht versiegt.

Lernen bei räumlicher und zeitlicher Flexibilität

WeiterbildungIm Gegensatz zum klassischen Studium mit seinem Präsenzunterricht in Vorlesungen, Übungen und Seminaren bewältigt der Fernstudent das Lernpensum bei individueller Zeiteinteilung in Eigenregie. Der Stoff des gewählten Faches wird dem Weiterbildungswilligen entweder online im virtuellen Kursraum oder in Studienbriefen mit Modulcharakter zur Verfügung gestellt. Der Lernende erarbeitet sich den Stoff selbstständig, erhält dabei jedoch bei Bedarf jederzeit per Mail, Chat oder unter Umständen auch telefonisch die Unterstützung einer qualifizierten Lehrkraft als Ansprechpartner. Übrigens: Nicht für alle Fernstudiengänge braucht es die Matura. Manche Studiengänge stehen Interessierten auch bei einer abgeschlossenen beruflichen Ausbildung plus einer Berufserfahrung von mindestens vier Jahren offen.

Fernstudium: kein Spaziergang, aber lohnenswert

Natürlich entscheidet man sich bei einem nebenberuflichen Fernstudium, sein Leben für einige Zeit mit der erhöhten Belastung von Job und Lernen zu führen. Neben der Finanzierung der Bildungskosten ist dies die Routine, neben dem beruflichen Alltag am Abend und häufig auch am Wochenende am Schreibtisch zu sitzen. Private Verpflichtungen wie der eigene Haushalt, der Partner und gegebenenfalls Kinder sowie Freunde und Hobbys können während des Studiums nicht immer im gewohnten Umfang weitergeführt werden und das Zeitmanagement ins Wanken bringen. Wer nachts über seinen Lektionen sitzt, anstatt mit Freunden feiern zu gehen, bekommt häufig auch Motivationsprobleme. Hier sollte man sich das persönliche Ziel der eigenen Zukunftsinvestition vor Augen halten und einige Tipps beherzigen, mit denen man Privates, Job und Studium unter einen Hut bekommt.

Die Doppelbelastung meistern

Das A und O für ein erfolgreiches Fernstudium ist die clevere Zeiteinteilung. Ein durchdachter Zeitplan mit einigen Puffern und Berücksichtigung wichtiger privater Ereignisse unterstützt die Lernenden dabei, sich den Stoff in der vorgegebenen Zeit zu erarbeiten sowie rechtzeitig mit dem Lernen für Prüfungen zu beginnen. Wenn der eigene Job besonders anstrengend ist, macht es Sinn, in arbeitsintensiven Studienphasen – etwa vor Prüfungen oder für das Verfassen von Abschlussarbeiten – Urlaub zu nehmen. Trotz intensiver Weiterbildung braucht der (dosierte!) Spaß jedoch nicht zu kurz kommen: Die regelmäßigen wichtigen Pausen und das eine oder andere Treffen mit Freunden lassen aufatmen und helfen, Kraft für die nächste Lernrunde zu sammeln.

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