Welches Auto passt zu meiner Berufswahl?

Die Wahl des Autos wird oftmals aufgrund von vielen verschiedenen Einflussfaktoren getroffen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der finanzielle Aspekt. Zwischen Praktikant, Trainee und Manager ist der Statusunterschied auch anhand des Wagens zu erkennen.

Wer fährt welches Auto?

In der Regel erkennt man einen Manager bereits auf den ersten Blick. Wer einen Benz fährt, muss gut verdienen. Ein typischer Saabfahrer ist Architekt, so lauten viele Vorurteile. Deshalb wurden an Universitäten Untersuchungen zur Autowahl verschiedener Berufsgruppen durchgeführt. Viele Vorurteile bestätigten sich. So gehört zu den Lieblingsfahrzeugen von Unternehmensberatern eindeutig der Mercedes Benz. Ärzte hingegen bevorzugen BMW. Der Berufszweig des Schlossers bevorzugt Modelle von Ford. Opel wird hingegen von vielen Malern gefahren. Wer ein Diplom in Ingenieurwesen besitzt, fährt gerne VW und setzt damit auf Sicherheit. Im Überblick überrascht am meisten, dass Architekten Kleinwagen favorisieren.

Und wer kauft heute gerne einen Citroën? In einem solchen fühlen sich vor allem Lehrer wohl.

Was sagt ein Auto über seinen Fahrer aus?

fahrzeugwahl

Dabei stellt ein Auto nicht nur ein Fortbewegungsmittel dar, sondern ein Liebhaberstück, das auch zur Persönlichkeit passen muss. Gerade im Berufsleben wird von Laien viel in die Autowahl hineininterpretiert. Neben Berufsbezeichnungen werden Fahrern auch zahlreiche Eigenschaften zugeordnet.

Der typische Fahrer eines Dacia ist einem Vorurteil zufolge dick und ärmlich. Einen Porsche fährt dagegen ein arroganter und humorloser Mensch.

In Studien wurde herausgefunden, dass nahezu 98 Prozent der Interviewten der Meinung sind, Arroganz sei eine entscheidende Eigenschaft von Porschefahrern. Zudem verdienen sie laut Vorstellung ungefähr 9.100 Euro im Monat und sind größtenteils männlich. Humor sucht man bei diesen Fahrern vergeblich. Somit ist ein Porsche der ideale Gefährte für einen Manager, der nicht viel zu lachen hat.

Zuspruch erhalten Porschefahrer jedoch nicht. Gleiches gilt für Fahrer eines Dacia. Denn nach allgemeiner Auffassung verfügen diese weder über Intellekt noch über Unterhaltungswert. Wer nicht in sein Auto investiert, vernachlässigt laut Vorurteil auch Kosmetik und Gesundheit. Eine andere Gruppe von Autofahrern wird gerne als spießig, konservativ und unsportlich bezeichnet. Diese Eigenschaften werden vor allem Opel-Fahrern zugeschrieben. Darüber hinaus gelten Opel-Fahrer als Geringverdiener. VW-Fahrer werden oft mit Übergewicht in Verbindung gebracht.

Wer einen Jaguar oder einen VW fährt, gilt als nett und bescheiden. Es wird ein durchschnittliches Einkommen von 2.100 Euro angenommen. In Sachen Nettigkeit genießen lediglich Toyota-Fahrer einen besseren Ruf. Sie gelten als hübsch und sportlich. Freundlichkeit spielt bei Audi-Fahrern eine übergeordnete Rolle. Auch Understatement wird ihnen zugeschrieben. Im Gegensatz zu BMW-Fahrern gelten sie hingegen als unsportlich, dennoch als jung und weltoffen. Oft werden sie im Mittelstand verortet.

Über 50, wohlhabend und mies gelaunt. Diese Eigenschaften werden gerne Mercedes-Fahrern zugeschrieben.

Sollten Sie sich dazu entscheiden gleich Ihr Gebrauchtauto zu verkaufen und sich für ein passenderes Auto zu entscheiden, dann vergessen Sie nicht: Bei der Wahl des Autos sollte man sich dennoch nicht zu sehr von den Stereotypen beeinflussen lassen. Wichtig ist für den Beruf letzten Endes, dass das Auto seinen notwendigen Zweck erfüllt, nicht unbedingt ein Understatement oder zu protzig ist und vor allem, dass man sich als Fahrer wohl fühlt.

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