Aufnahmetest: Mit Allgemeinwissen punkten!

Damit sich ein Unternehmen über das allgemeine Bildungsniveau eines Bewerbers ein Bild machen kann, ist es üblich, einen Aufnahme- oder Eignungstest durchzuführen.

Meist nimmt man bei diesen Tests weniger den fachlichen, sondern eher den allgemeinen Wissensstand des Bewerbers unter die Lupe. Wer über ein breit gefächertes Allgemeinwissen verfügt, der sollte bei diesen Tests keine allzu großen Probleme haben.
Aufnahmetest
Neben den berufsbezogenen Testgruppen, die je Berufssparte unterschiedlich ausgerichtet sind, gibt es allgemeine Prüfungsbereiche, die beinahe immer auftreten:

 

Allgemeinwissen:

Wann wurde Amerika entdeckt? Wie viele Seiten hat ein Pentagramm? Wer entdeckte das Penicillin? Diese oder ähnliche Fragen aus den Sparten Geschichte und Geometrie, sind sinngemäße Beispiele für Fragen, wie sie in einem typischen Test für die Ermittlung des Allgemeinwissens vorkommen könnten. Wem schon beim Durchlesen die Daten 1492, fünf und Alexander Fleming durch den Kopf gegangen sind, der kann beim allgemeinen Wissenstest sicherlich punkten.

 

Logisches Denkvermögen:

Dieser Aufgabenbereich richtet sich an die Rätselfreunde und Analytiker unter den Bewerbern. Mithilfe von unterschiedlichsten Text-, Zahlen- und grafischen Aufgaben wird das logische Denkvermögen der Bewerber auf die Probe gestellt. Wer Freude am Denksport hat, der wird beim Lösen dieser Aufgaben sicherlich seinen Spaß haben und die Aufgaben mit Leichtigkeit meistern.

 

Konzentration und Erinnerung:

Die Aufnahmefähigkeit des Bewerbers wird mit Hilfe dieser Testgruppe bestimmt. Hier kommt es darauf an, sich eine Vielzahl an Details in möglichst kurzer Zeit einzuprägen und im Anschluss möglichst fehlerfrei wiederzugeben. Wer ein fotografisches Gedächtnis besitzt, der ist bei diesen Tests klar im Vorteil.

 

Fachwissen:

Je nach Berufsgebiet erwarten einen bei diesen fachspezifischen Tests die unterschiedlichsten Aufgaben, die mit der unmittelbaren Tätigkeit im Unternehmen im Zusammenhang stehen können.

 

Sprachliches und mathematisches Verständnis:

Bei dieser Testsparte kommt es vor allem darauf an, ob man das in der Schule erworbene Wissen auch in der Praxis umsetzen kann. Von Rechtschreibung und Grammatik bis hin zu Zinsrechnung und Arithmetik kann sich der Bogen spannen. Hier merkt man dann schnell, ob man für die Schule oder das Leben gelernt hat.

 

Motivation und Charakter:

Diese Testgruppe zielt darauf hin, die persönlichen Interessen und Neigungen des Bewerbers zu ermitteln und etwas über die Einstellung bzw. das Verhalten des Bewerbers in typischen Berufssituationen zu erfahren.

 

Eine Frage aus dieser Testsparte könnte in etwa so aussehen:

„Ein Kunde beschwert sich bei Ihnen über ein zuvor schon öfter reklamiertes, defektes Gerät. Wie würden Sie dem Kunden antworten?“

 

Die folgenden möglichen Antworten auf diese Frage zeigen viel vom Charakter des Bewerbers:

„Ich bitte vielmals um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten. Ich werde das Gerät sofort gegen ein neues ersetzen.“

„Das ist sehr bedauerlich. Wir werden das Gerät selbstverständlich noch einmal reparieren.“

„Was haben Sie jetzt schon wieder gemacht? Sie haben das Gerät sicherlich selbst ruiniert.“

 

Bei der Beantwortung der Frage gibt es eigentlich kein richtig oder falsch, aber je nach Antwort wird man nach seiner Persönlichkeit eingestuft. Wer hier die dritte Antwort wählt, der reagiert deutlich aggressiver als jemand, der eine der beiden ersten Antworten auswählen würde.

 

Hilfe und Vorbereitung

Wer sich auf einen Aufnahmetest vorbereiten möchte, der kann bei diversen Instituten Probetests absolvieren, in denen das Szenario eines Aufnahmetest nachgespielt wird und ein fiktiver Aufnahmetest durchgeführt wird.

Wer sich lieber zu Hause auf den Aufnahmetest vorbereiten möchte, der kann sich mit dementsprechender Literatur aus dem Fachhandel eindecken. Mittlerweile gibt es zu dem Thema eine Vielzahl an Büchern mit Hilfe derer man sein Wissen in den diversen Bereichen (Logik, Sprache, Konzentration usw.) trainieren kann.

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