Ausbildungsplatz gesucht: Wie bewerbe ich mich richtig?

Jedes Jahr aufs Neue verlassen junge Menschen nach bestandener Abschlussprüfung die schützenden Mauern der Schule. Es liegt nun an ihnen, die richtige Entscheidung für die berufliche Zukunft zu treffen. Oft fällt es nicht leicht, den richtigen Ausbildungsplatz zu wählen. So groß das Angebot auch ist, noch größer ist die Zahl der Auszubildenden. Wie also kann man mit seiner Bewerbung überzeugen?

ausbildungsplatz

Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, an alles gedacht? Um einen möglicht guten Eindruck beim Personaler zu hinterlassen, sollte man nichts vergessen haben. Eine unvollständige Bewerbungsmappe ist ein Ausschlußkriterium. Statistisch gesehen scheitern 80% der Bewerbungen schon bei der Durchsicht. Schuld daran sind unter anderem Rechtschreibfehler, Eselsohren, Unübersichtlichkeit oder Flecken auf dem Papier: Dinge, die keineswegs belanglos sind.

Wenn Ihre Bewerbung nicht im Papierkorb landen soll, sollten Sie ein möglichst lesenwertes Anschreiben verfassen.

Wie so oft, zählt auch hier der erste Eindruck. Die Personalverantwortlichen investieren im Schnitt 30 bis 60 Sekunden, um darüber zu entscheiden, ob der Kandidat in die engere Auswahl kommt oder nicht. Neben der formalen Richtigkeit, kommt es auch auf die inhaltliche Gestaltung des Bewerbungsschreibens an. Einem 0815-Text wird wenig Beachtung geschenkt. Wer wagt, der gewinnt, trauen Sie sich also ruhig etwas. Mit einem originellen Einstieg kann man gerade in kreativen Berufen punkten. Aber nicht ausschließlich, denn alles, was anders ist, erregt Aufmerksamkeit. Auf den Standardsatz: „Hiermit bewerbe ich mich um die Ausbildungsstelle als…“ kann also getrost verzichtet werden. Dass man sich bewirbt, dürfte auch so klar sein.

Warum bewerbe ich mich gerade hier?

Darüber sollte man sich im Klaren sein. Eine langjährige Vereinstätigkeit, die Spezialisierung in der Schule, bereits absolvierte Praktika in diesem Bereich oder das Hobby, das zum Beruf gemacht werden soll. Was auch immer Ihre Motivation ist, der Personalverantwortliche interessiert sich dafür und wird Sie das auch im Bewerbungsgespräch fragen. Als Einstieg eignen sich Ihre Beweggründe also perfekt.

Welche sind meine Fähigkeiten?

Sich seinen eigenen Fähigkeiten bewusst zu sein, ist gerade in jungen Jahren nicht immer ganz einfach. Man sollte sich fragen, was kann ich, das der Ausbildungsstätte nützen könnte. Darunter zählen Hardskills (berufstypische, fachliche Qualifikationen) ebenso wie Softskills (persönliche, soziale und methodische Kompetenzen).

Man kann auch die bisherigen Erfahrungen in dem Bereich unterbringen. Erzählen Sie aber nicht Ihren gesamten Werdegang, der kann schließlich im Lebenslauf nachgelesen werden.

Abschließend sollte man immer um eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bitten, eine Grußformel und die Unterschrift sollten ebenfalls nicht fehlen. Außerdem ist ein Anschreiben ist maximal eine Seite lang.Jobs-Jobsuche

Tipp: Ein gut gemachtes Bewerbungsfoto beim Fotografen kann Ihre Professionalität unterstreichen. Wenn Sie nur eines aus Ihrer Privatsammlung parat haben, verzichten Sie lieber darauf!

Ob die gesamte Bewerbungsmappe (bestehend aus dem Anschreiben, dem Lebenslauf und den erworbenen Zeugnissen) auf dem Postweg oder per E-Mail verschickt werden soll, geht meist aus der Anzeige hervor. Im Zweifel einfach nachfragen!

 

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