Social Media – Gefahren und Chancen für Bewerber

Social Media Bewerbung

Soziale Netzwerke im Internet boomen auch 2014 noch, in Österreich beherrscht vor allem Facebook den Markt: rund 3 Millionen Österreicher haben dort ein Profil, posten Statusmitteilungen und Fotos und vergeben ihre Likes und Kommentare. Vom ersten Foto des neugeborenen Babys über Urlaubsbilder bis zu vermeintlich lustigen Partyfotos zu fortgeschrittener Stunde wird fast alles hochgeladen, was man mit seinen Freunden teilen möchte. Und genau da ist Vorsicht geboten: Wer nicht will, dass jedermann seine privaten Fotos und Postings sehen kann, sollte sich seine Privatsphäre-Einstellungen genau ansehen. Denn nicht nur Freunde und Bekannte interessieren sich für Ihr Facebook-Profil, sondern auch potenzielle neue Chefs, bei deren Unternehmen man sich bewirbt. Personalchefs rekrutieren passende Kandidaten seit der Etablierung von Social Media aktiv via Facebook, Xing, Google+ und Co und machen sich so ein Bild von der jeweiligen Person. Dieser Trend birgt Gefahren, aber auch die Chance, sich von seiner besten Seite zu präsentieren – wenn man ein paar Dinge beachtet:

  • Der erste Eindruck zählt! Haben Sie ein öffentliches Profil, achten Sie darauf, sich seriös zu präsentieren. Peinliche Partyfotos und zu viele private Informationen haben hier nichts verloren. Stattdessen sollten Sie sich überlegen, welches Bild sie gerne von sich vermitteln möchten – machen Sie sich sympathisch! Erzählen Sie z. B. von Ihrem sozialen Engagement in einem Verein oder legen Sie Fotoalben mit ausgewählten Fotos von sportlichen Aktivitäten wie Wandern, Radfahren oder Klettern an. Solche Informationen zeichnen ein Bild von Ihrer Person und machen Sie interessant.
  • Über die Privatsphäre-Einstellungen ist es möglich, Ihr Profil für die Öffentlichkeit zu sperren und nur bestimmten Personenkreisen (Freunden, Bekannten) zugänglich zu machen. Indem Sie Ihre Kontakte in Gruppen einteilen, bestimmen Sie selbst, wer welche Inhalte sehen kann.
  • Plattformen wie Xing oder LinkedIn sind weniger fürs private, sondern vor allem fürs berufliche Netzwerken gedacht. Legen Sie hier ein vollständiges Profil an, das Sie immer aktuell halten sollten, und nutzen Sie die Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen und relevante Infos über Sie (Ausbildung, berufliche Erfahrungen, Interessen etc.) zu platzieren. Sie können auch Ihren Lebenslauf hochladen und etwa auf eine eigene Website verlinken. Personalrecruiter suchen vermehrt in diesen Netzwerken nach potenziellen neuen Mitarbeitern und nehmen von sich aus Kontakt mit ihnen auf.

Tipp: Googeln Sie sich ab und zu selbst. Sie werden staunen, wie viele und welche Informationen über Sie im Internet gespeichert sind!


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