Karrierebruch als Chance auf den Traumjob?

Irgendwann stellt sich fast jeder von uns die Frage: Bin ich glücklich in meinem Job? Möchte ich in dieser Position, in diesem Unternehmen längerfristig arbeiten? Viele fühlen sich unter- oder überfordert, gelangweilt oder gestresst – und stehen vor der Entscheidung: gehen oder bleiben?

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Mut zum Risiko und Wandel oder doch lieber Langeweile, aber Sicherheit? Natürlich lässt sich dieses Dilemma nicht generell lösen oder eine allgemein gültige Antwort finden, aber folgende – bewusst provokativ formulierte – Frage kann bei der Entscheidung helfen: „Arbeite ich noch oder lebe ich schon?

Wir leben in einer leistungsorientierten Gesellschaft und einer schnelllebigen Zeit; Übergänge, Job-, Wohnungs- und Partnerwechsel werden immer häufiger. Uns stehen so viele Möglichkeiten offen, dass es oft schwerfällt, eine Wahl zu treffen bzw. unsere eigenen Wünsche und Ziele zu definieren. Rike Doepgen hat in ihrer Tätigkeit als Coach die Erfahrung gemacht, dass es nur die wenigsten schaffen, ihren eigenen beruflichen Weg zu gehen und dabei Erfüllung und Leidenschaft zu empfinden. Wer aus dem alten Trott herauskommen und etwas an seinem (Berufs-)Leben ändern möchte, braucht einen Traum, meint Doepgen. Einen Traum, der durch Anstrengungen, Misserfolge und Rückschläge führt, Orientierung bietet, immer wieder neu motiviert und zu einem klar definierten Ziel führt – z.B., als Startup mit einem innovativen neuen Produkt eine Nische zu finden und dort erfolgreich zu werden.

In drei Phasen zum Traumjob

In der ersten Phase geht es darum, Stress abzubauen und Altes abzuschließen.

Das Vergangene gehört analysiert: Was war gut, was nicht, was kann ich für mich in die Zukunft mitnehmen, was könnte ich weiterführen? Dieser Sortier-Prozess zeigt zum einen neue Wege und setzte Energie frei und erinnert zum anderen an die eigenen Kompetenzen und Ressourcen.

Tipp vom Coach: Auf die Intuition hören!

In der zweiten Phase sucht man einen roten Faden – was sind meine Ziele, Wünsche, wo soll der Weg hingehen? Suche ich nur den nächsten „Zwangsjob“ zum Geldverdienen oder möchte ich mich verwirklichen? Doepgen rät dringend zu Letzterem – ist doch ein Job, der uns so gar nicht entspricht, Burnout-Faktor Nummer eins.

Phase drei ist die Phase der Entscheidungen – sowohl von Kopf- als auch von Bauchentscheidungen. Für den Kopf zählen Werte wie Gehalt, Status oder Erreichbarkeit, für den Bauch etwa die Atmosphäre im Unternehmen, Weiterbildungsmöglichkeiten und der erste Eindruck vor Ort. Meist entscheidet am Ende nur der Kopf – das ist schade. Doepgen rät, mehr auf die Intuition zu hören, da uns diese nicht selten in Richtung Erfolg und Zufriedenheit im Job führt.

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Quelle: gruenderszene.de

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