Das „perfekte“ Büro

Viele von uns verbringen täglich rund acht Stunden darin, 5 Tage die Woche: im Büro. Daher ist es nur legitim, dass wir uns darin auch wohlfühlen möchten – aber wie schaut das „perfekte“ Büro eigentlich aus?

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Großraumbüro hat ausgedient

Jedenfalls sicher nicht wie das typische Großraumbüro mit Teppichboden und Arbeitskojen, die nur durch schulterhohe dünne Trennwände voneinander abgetrennt sind, und womöglich Neonröhren als Beleuchtung. Das sagen zumindest die meisten der User, die von standard.at zu ihren Vorstellungen von einem idealen Büro befragt wurden. Ganz oben auf der Wunschliste steht dagegen ein eigenes Büro, das man sich nicht mit 20 Kollegen teilen muss und in dem man seine Ruhe hat. Laut Marcus Izmir, Gründer der Initiative „Das Neue Arbeiten“, besteht Grund zur Hoffnung – das klassische Großraumbüro mit fixen Arbeitszeiten von 9 bis 17 Uhr habe ausgedient und ein Ablaufdatum. In zehn Jahren werde niemand mehr davon sprechen, glaubt er. Stattdessen müsse ein moderner Arbeitsplatz dynamisch und gut erreichbar sein, was sich auch viele Standard-User wünschen.

Licht, Luft und ein Pelz

Ob Großraumbüro oder Eckbüro für sich allein – das Raumklima ist ebenfalls ein wesentlicher Wohlfühlfaktor. Zumindest muss es die Möglichkeit geben, die Fenstern zu öffnen und durchzulüften. Natürliches Licht von außen ist ein Stimmungsaufheller und kann durch Kunstlicht nicht ersetzt werden. Deshalb ist ein großer Wunsch an Bürogebäude eine Architektur, die das Tageslicht so gut wie möglich nach innen holt, zum Beispiel durch große Glasflächen mit lichtlenkenden Lamellen. Bei modernen Bürokomplexen sind außerdem begrünte Fassaden immer mehr im Kommen – Kletterpflanzen kleiden das Gebäude nicht nur in einen hübschen grünen Pelz, sondern haben auch einen mikroklimatischen Effekt und wirken wie eine Isolierung: Im Sommer kühlen sie das Gebäude ab, im Winter senken sie den Heizbedarf. So sorgt etwa die „coole“ Begrünung des Wiener Magistratsgebäudes der MA 48 dafür, dass an einem heißen Tag die Außenfassade um mehr als 15 Grad kühler ist als jene des Nachbargebäudes – und das wirkt sich natürlich auch positiv auf die Büros im Gebäude aus.

Zusammengefasst wünschen sich die meisten österreichischen „Bürobewohner“ also ein helles, freundliches eigenes Büro mit Rückzugsmöglichkeit, das mit dem Auto, Rad oder den Öffis gut erreichbar ist.

Was ist deine Vorstellung von einem „perfekten“ Büro? Groß, lichtdurchflutet, mit Kaffeeküche zum Tratschen in den Pausen? Sag uns deine Meinung! 🙂

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