Haben Sie Spaß an Ihrer Arbeit?

Es gibt viele Kriterien, die erfüllt sein müssen, damit wir einen Job wirklich gerne machen. Dazu gehören neben einem Aufgabenbereich, der den eigenen Interessen und Fähigkeiten entspricht, etwa ein angemessenes Gehalt, ein angenehmes Arbeitsumfeld oder nette Kollegen. Sind diese Voraussetzungen gegeben, kann man sich eigentlich schon glücklich schätzen. Und doch ist man auch dann nicht vor Motivationskillern gefeit – z.B. vor diesen:

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Überforderung

Auch wenn es heißt, Frauen seien multitaskingfähig – dieses Klischee trifft weder auf Frauen noch auf Männer zu. Niemand ist die „eierlegende Wollmilchsau“, die mit der einen Hand Lieferscheine unterschreibt, in der anderen das Handy hält und nebenbei telefonisch einen Vertrag abschließt. Wenn man also einmal mehrere Projekte aufgetragen bekommt und gar nicht weiß, wo man anfangen soll, sind eine klare Priorisierung, Zielsetzung und Zeiteinteilung ein Muss. Es gilt, dem Chef klar mitzuteilen, wenn man in Arbeit versinkt – und manchmal auch Nein zu einem neuen Projekt zu sagen. Schließlich bringt es nichts, lauter unabgeschlossene Projekte vor sich zu haben und am Ende mit keinem fertig zu werden. Eine strukturierte To-do-Liste hilft einem dabei, den Überblick zu bewahren und die Aufgaben der Reihe nach abzuarbeiten. Planen Sie diese Liste aber realistisch und geben Sie sich genug Zeit für die einzelnen To-dos, sonst laufen Sie Gefahr, die Punkte nicht fristgerecht abarbeiten zu können, und die Liste wird selbst zum Motivationskiller!

Keine oder zu wenig Anerkennung

Auch heute noch schaffen es die wenigsten Chefs, ihre Mitarbeiter für gute Leistungen zu loben. Und das, obwohl man weiß, dass ein Lob die schönste Anerkennung und Ansporn sein kann. Leider lässt sich ein Lob kaum einfordern, auch wenn man das Thema natürlich im passenden Moment ansprechen kann und sollte. Denn oft denken Führungskräfte von selbst nicht daran. Wenn ihnen bewusst gemacht wird, dass ihre Mitarbeiter durchaus Motivation aus einem Lob ziehen, finden sie dann aber doch anerkennende Worte. Und wenn nicht, sollte man versuchen, sich selbst die eigenen Erfolge vor Augen zu führen, anstatt erfolglos auf die Anerkennung des Chefs zu warten. Man kann z.B. ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt mit seinen Partnern und/oder Kollegen feiern und Erinnerungsfotos davon schießen.

Zu viele Ablenkungen

In Zeiten von Web 2.0, Smartphones und Co warten an jeder Ecke Ablenkungen, die verhindern, dass wir uns auf nur eine Sache konzentrieren können. Im Minutentakt eintreffende E-Mails, Telefonanrufe oder nervige Kollegen können sich zu frustrierenden Motivationskillern entwickeln. Wenn möglich, sollte man sich in Situationen, in denen man konzentriert arbeiten will, zurückziehen – z.B. in ein leeres Büro oder einen unbesetzten Besprechungsraum.

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