Weihnachten = Geschenkezeit? Das wünschen sich Mitarbeiter wirklich von ihrem Chef!

In den meisten Betrieben findet in der Adventszeit eine Weihnachtsfeier statt. Häufig besteht hier die Möglichkeit, seinen Vorgesetzten etwas näher zu kommen und diesen von einer persönlicheren Seite kennenzulernen, was im stressigen Alltagsleben meist untergeht. In der schnelllebigen Gesellschaft ist für Nettigkeiten am Arbeitsplatz immer weniger Raum. Manch einem Chef ist dieses sogar bewusst und er versucht durch „Werbegeschenke“ an Weihnachten, die Belegschaft zu besänftigen. Dabei unterstreicht dieser mit unpersönlichen Materialien seine Distanz zur Belegschaft.

Geschenk

Ein Weihnachtsgeschenk ist zwar eine nette Geste und wird von vielen Mitarbeitern sogar jährlich erwartet, jedoch sollten sich Vorgesetzte immer dessen bewusst sein, dass einmalige Geschenke nie die tatsächliche langfristige Zufriedenheit und Motivation von Mitarbeitern stärken. Viel mehr wünschen sich die meisten einen Chef, der während des gesamten Arbeitsjahres nach folgendem Grundsatz handelt: Fairplay im Umgang mit Mitarbeitern, trotz Alltagsstress!

 

Mit folgenden 4 Geschenken sollten Vorgesetzte ihre Mitarbeiter dauerhaft beschenken:

1.    Respektvoller Umgang miteinander

Respekt darf nicht einseitig basieren und wird nicht nur von Angestellten, sondern auch dessen Vorgesetzten erwartet. Häufig ordnen Mitarbeiter sich den Launen des direkten Vorgesetzten unter, weil sie um ihren Arbeitsplatz fürchten. Doch dieses ist unbegründet, solange der Hinweis auf respektvolleren Umgang sachlich vorgetragen wird. Die Erwartungen eines Angestellten sollten dabei allerdings realistisch den gegebenen Verhältnissen angepasst sein. Eine Begrüßung am Morgen, oder die Anwendung der Benimmregel wie Danke und Bitte, wirkt im täglichen Umgang Wunder. Auf einer Baustelle geht es sicherlich verbal anders zu als in einem Büro. Wichtig ist, dass beide damit auf Augenhöhe bleiben, denn Weisung eines Vorgesetzten, bedeutet nicht Unterweisung, also keine Unterwürfigkeit des Angestellten.

2.    Wertschätzung

Ein respektvoller Umgang signalisiert die nötige Wertschätzung der gelieferten Arbeit. Nicht jeden Tag wird die Arbeit gelobt oder ihr gesonderte Beachtung geschenkt, dieses wäre sicherlich auch zu viel, denn es gibt Arbeitsabläufe, die auch ohne gezeigte Wertschätzung von jedem Mitarbeiter erwartet werden können. Ein wenig Feingefühl für den Chef ist schon nötig, um festzustellen, was als Wertschätzung gewertet werden darf und was nicht. Nicht jeder Chef wird dabei sehr persönlich, sondern Mimik und kleine Gesten reichen aus, um festzustellen, dass die eigene Arbeit anerkannt wird.

3.    Vertrauen

Grundsätzlich wird durch die Anstellung eines Arbeitnehmers, dem Bewerber sein Vertrauen ausgesprochen. In diesem Arbeitnehmer wird das Vertrauen gesetzt, eine wichtige Tätigkeit ausführen zu können, innerhalb eines Teams eine wichtige Rolle einzunehmen, sei die ausgeübte Tätigkeit noch so gering. Würde ein Chef darauf verzichten können, wär der Mitarbeiter nicht eingestellt worden. Doch auch künftig sollte dieses nicht der einzige Vertrauensbeweis sein. Eine wiederkehrende übermäßige und unangebrachte Kontrolle des Mitarbeiters sollte auf jeden Fall vermieden werden. Dies signalisiert Angestellten mangelndes Vertrauen in ihre Person als auch in ihre Fähigkeiten.

4.    Positive Arbeitsatmosphäre

Gute Arbeitsbedingungen fördern eine gute Arbeitsatmosphäre. Allein die Ausstattung des Arbeitsplatzes kann ausschlaggebend sein, wie sich ein Angestellter in seinem Arbeitsbereich fühlt. Ein Chef sollte dabei immer achten, keinen Arbeitnehmer zu bevorzugen, weil so Neid und Unstimmigkeiten aufkochen, die meist in Streitigkeiten enden.

 

Wenn also bei der Weihnachtsfeier mal wieder nur eine Krawatte oder eine Kochschürze vom Chef auf dem Tisch liegt, dann lassen Sie Ihren eigenen Charme spielen und verwickeln den Chef in eine Unterhaltung, wo Sie ihn auf das Geschenk „Anerkennung während des gesamten Jahres“ sanft hinweisen.

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